„Dong, dong, dong“

Nachdem die spontane Lillie vor ein paar Wochen bei einem großen Versandhaus ewig auf die spontan bestellten schönen Dinge aus schwarzer Spitze gewartet hatte, probierte sie nun den Onlinehändler Eis.de aus. Ihr wisst schon … die mit dem Lolli auf dem knackigen Hintern? Das Werbelied mit „dong, dong, dong“? Klar, singt man einfach mit. Geniale Melodie.

Im Onlinekatalog gingen Lillie dann die Augen über. Schöne Kleidung, schöne Schuhe, schöne fast-nichts-Dessous aus Spitze. Spannende Toys (von dem sie nicht bei jedem wusste, was Mann oder Frau eigentlich damit machen soll), erstmal alles rein in die Kiste. Deren Wort für „Warenkorb“. Am Ende tausend Sachen drin. Halt! Bremse! An’s Budget denken, Lillie! Nicht das die Sachen zu teuer sind bei Eis.de, es gibt Schönes in allen möglichen Preislagen. Aber die gute Lillie will manchmal zu viel des Guten. Erstmal die Kiste wieder zur Hälfte leeren. Und ab mit der Bestellung.

Nach drei Tagen kam dann schon das Paket. Freude! Mit anonymer Adresse. Gott, sei Dank, denn die mürrische Nachbarin hatte es angenommen. Gut verpackt. Und fast alles hat gepasst, hat funktioniert, hat wenig gebrummt und gut vibriert … ihr wisst, was ich meine.

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Zahlungsabwicklung über Klarna, das lief gut. Rücksendung easy. Und dass man das Porto für die Retoure selbst zahlen musste, fand Lillie nicht schlimm. Da bestellt man wenigstens nicht tausend Sachen, die man dann einfach so zurückschickt und mit der negativen CO2-Bilanz die Umwelt belastet. Jetzt kann Lillie mit gutem Gewissen auf ihrem ergrünenden Balkon sitzen. In Dessous. Falls die mürrische Nachbarin nicht gerade guckt.

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